George le Bonsai

Das Powerbündel der Musik-Comedy!

George le Bonsai ist 1968 im hessischen Fulda geboren worden. 1996 erschien seine erste CD und er konnte sich über die Jahre in der bundesdeutschen Party-, Fox- und Mallorcaszene nicht nur mit seiner großen Stimme, sondern auch mit seiner energiegeladenen Bühnenshow einen Namen machen. Unnachahmlich, wie der kleine Gummiball voller Bewegungsdrang die Zuschauer anheizt. Ein echtes Powerbündel eben!

Der Künstlername George le Bonsai kommt nicht von ungefähr. Den Spitznamen "Bonsai" verpassten ihm seine Mitschüler bereits in der Schulzeit wegen seiner Körpergröße von nur 1,49 m. Genauso augenzwinkernd wie der Wahlkölner mit seinem "Zwergwuchs" umgeht sind auch viele Texte seiner Songs.

Allen voran natürlich sein bisher wohl bekanntester Titel „Ich lieb Verona Feldbusch“.

Auch, wenn er in seiner Bond-Parodie "Agent 003 1/2" 007 die Ohren lang zieht, oder als knuffiger Wonneproppen ganz stolz behauptet "Ich werde Mr. Germany", dann ist das an Selbstironie und Witz kaum zu überbieten. Das hat Charme und macht ihn so sympathisch. Nicht umsonst beschreibt er seinen Musikstil deswegen auch als Comedy-Pop.

Bereits im zarten Alter von 11 Jahren brachte George mit Titeln wie "Du, die Wanne ist voll" oder dem "Lied der Schlümpfe" die regionalen Karnevals-Bühnen in seiner Heimatstadt Fulda zum Kochen. Erwachsen (aber nicht viel größer) konnte er sich Anfang der 90er Jahre in mehreren Bands und Projekten austoben und sogar einen Preis auf dem heimischen Nachwuchsfestival ergattern. Seine TV-Premiere hatte er 1992 mit dem Synthypop-Duo "Kinetic" in einem Newcomer-Special in der C&A-Werbung. Dieses war u.a. auf MTV zu sehen.

Mit dem Produzententeam "SongDesign" startete George anschließend seine professionelle Musikkarriere. Der ersten Maxi-CD "Ich müsste lügen" (1996) folgten dann auch gleich einige sehr amüsante TV-Auftritte, u.a. in "VIVAsion" mit Stefan Raab, wo der freche Moderator endlich mal einem ebenbürtigen Gesprächspartner in Sachen Schlagfertigkeit begegnete.

Auch als Songwriter ist George am Start, z.B. bei „Jung und dynamisch“ von den Lollies. Bei dem Song "Mitten in der Nacht" von Schlagersänger Matthias Carras war er nicht nur als Co-Autor tätig, der Titel hätte eigentlich auch seine zweite Single werden sollen. Letztendlich wurde seine Version des Songs Matthias Carras vorgestellt, der damit seinen ersten Hit hatte.

Mit "Der Knutschfleck" (1998) konnte George le Bonsai in größeren TV-Shows (u.a. ZDF, "Fernsehgarten", Super RTL "Schlagerclub mit Frank") und auch wieder bei Stefan Raab glänzen.

Seine dritte Maxi-CD "Ich lieb Verona Feldbusch" brachte ihm 1999 eine sehr große Publicity ein – vor allem in den Boulevardmagazinen (u.a. Sat 1 "Blitz", RTL "Exklusiv - Das Starmagazin", N3 "DAS!", Sat 1 "Ricky!"). Erste Chartplatzierungen folgten, und Mallorca feierte den Titel von Anfang an.

Zu Uwe Hübner in die ZDF Hitparade schaffte es George le Bonsai mit seiner Single „Agent 003 ½“ (1999), eine witzige Parodie auf den James-Bond Mythos im flotten Disco-Sound. Weitere TV-Auftritte: „Lämmermann“ (Viva), „TV Total“ (Pro 7), Schweizer Fernsehen „Schlag auf Schlager“ mit Leonard, „Das Deutsche Schlagermagazin“ mit Bernhard Brink (u.a. MDR), „DAS! Abendstudio“ (NDR), „Hessenstudio live“ (HR3), „Die Jahresvorshow 2000“ mit Gunther Emmerlich (MDR).

Im Oktober 2000 hat der englische Sender Channel 4 George le Bonsai bereits zum zweiten Mal in die Sendung „Eurotrash“ nach Paris geladen, wo er mit „Agent 003 ½“ eine schrille Performance zum Besten gegeben hat.

Mit dem Remix „Ich lieb‘ Verona Feldbusch 2000“, angereichert mit witzigen Sprechchören zum Abfeiern, konnte er die Top Ten der (zu dieser Zeit) zwei offiziellen bundesweiten Schlagerhitparaden knacken (Deutsche Schlager Charts und BVD-Charts). Außerdem war der Titel einer DER Hits der damaligen Mallorca-Saison. Neben zahlreichen Kopplungen war George le Bonsai damit auch auf dem meistverkauften Mallorca-Sampler „Ballermann Hits 2000“ (EMI) vertreten, was ungemein zum Bekanntheitsgrad beitrug.

„Ich werde Mr. Germany“ hieß die darauffolgende Single, eine spaßige Abrechnung mit den geltenden Schönheitsidealen. Die Veranstalter der offiziellen „Miss & Mister Germany“-Wahlen besaßen genügend Selbstironie, George mit diesem Titel am 12. Januar 2001 – komischerweise nur außer Konkurrenz – auftreten zu lassen. „Ich werde Mr. Germany“ war auch auf der Kopplung „Apres Ski Hits“ (EMI) mit von der Partie. TV unter anderem: Sat 1 „Vera am Mittag“, Sat 1 „17:30“, RTL „Hans Meiser“.

Sowohl der Safer-Sex-Schlager "Ohne Gummi (geh' ich nicht mehr aus dem Haus)" (u.a. bei „Arabella“, Pro 7 und „Hans Meiser“, RTL zu sehen) als auch sein Foxhit „Ich bin Single“ konnten sich in der offiziellen Media Control Schlager Verkaufscharts platzieren. Letzterer zeigt George mal von einer ganz anderen Seite und spricht einer ganzen Generation aus der Seele. Mal nicht witzig, dennoch auf George perfekt zugeschnitten. 2003 kam das Album "Singles" in den Handel.

Nach seiner Maxi-CD "Fußball – Ich spiel Fußball“ (2004), eine gelungene Cover-Version von "Hands Up", gab es 2006 ein neues Minialbum: Auf „Großstadtdschungel“ gab es drei neue Songs:  "Ich bin Tarzan", "Ich und Du - Rendezvous" und "Die Dinosaurier".

Nachdem er 2007 mit dem Geheimtipp "Tatütata - Der Dieter da?" (Promo) unter DJs für Aufsehen sorgte und 2009 das „Chianti Lied“ im zeitgemäßen Sound coverte, lies er 2011 mit „Hey Chef, es tut mir leid“ mit treibenden Dance-Beats und rockiger E-Gitarre das Herz aller urlaubssüchtigen Schlagerfans höher schlagen.

Produziert wurde der Song, wie schon seine Version vom „Chianti Lied (2009), wieder vom Hitmix Team um Erich Öxler und Schlagersänger Stefan Peters, das sich u.a. auch für die Hits von Tim Toupet („Flieger Lied“, „Döner Song“) verantwortlich zeichnet.

Neben seiner Partymusik-Karriere war George le Bonsai bereits seit 1999 im schwulen Kölner Karneval präsent. Auf der berühmten "Rosa Sitzung" zuerst einige Male als Gast. Als sich 2006 die Nachfolgeveransaltung "Röschen Sitzung" gründete, wurde er festes Ensemblemitglied. Hier kann sich George le Bonsai mit schrillen Parodien und spaßigen Nummern ganz nach seinem Geschmack in den verschiedensten Rollen austoben. Gerne auch mal als trashige Drag-Queen. Die "Röschen Sitzung" ist zur Zeit auch sein künstlerischer Fokus.

Stand: 2016


www.bonsaimann.de

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